Das Wetter ist heute einfach toll. Wir starten bei 4Grad plus im Schatten. Bald kommen wir aber in die Sonne.
Im Hintergrund sieht man die Siegerlandhütte.
Carsten meint er hat kein Handtuch dabei. Deswegen will er nicht schwimmen.
Ich will ihn nicht als Weichei dastehen lassen.
Das Wetter ist heute richtig genial. Nach dem nassen Tag gestern tut das schon gut.
Das ist am Gamsplatzl. Da sind wir kurz über 3000m.
Es geht hier echt steil hoch. Das letzte Viertel zur Hildesheimer Hütte. Zwischendurch laufen wir auf allen Vieren hinauf. Nicht weil man das muss, sondern einfach weil man ordentlich Schiss kriegt.
Kann man auf Fotos gar nicht so darstellen.
Die Hildesheimer Hütte in Sicht. Inklusive Winterraum und Materialseilbahn.
Das erste oder zweite Bier und eine leckere Suppe.
Das da drin sind plattgedrückte Semmelknödel mit Käse drin. Angebraten sind sie wohl auch. Und lecker!
Wir lassen den Nachmittag in der Sonne ausklingen.
Die Wirtin wartet auf ihren Gatten. Der kommt mit der Materialseilbahn.
200kg oder 2 Personen. Das andere Ende des Seils haben wir gestern gesehen.
Er bringt Bier und frischen Salat für das Abendessen.
Carsten bekommt per WhatsApp dieses Bild von seinem Arbeitskollegen. Der steht in Sölden vor Carstens Auto. Die Welt ist ein Dorf. Wir sind ein bisschen froh das die Karre da noch steht. Eigentlich darf man da nur tagsüber parken.
Das Abendessen verbringen wir mit einem Typen, der tatsächlich die im Reiseführer angepriesenen Touren ausführt. Also der hat heute morgen, irgendeinen Berg der hier so in der Gegend rum steht, bestiegen und anschließend unsere Tour gemacht. Streber sagte man früher dazu. Zum Glück geht der früh schlafen. Warten ja jede Menge Hügel auf ihn.
Danach trinken wir mit Sebastian und Diana. Die einzigen, die hier mit Kindern aufgeschlagen sind.
Der Hüttenwirt stößt auch dazu. Ein lustiger Typ. Er erzählt uns ein wenig darüber wie diese Hütte bewirtschaftet wird. Anlieferung per Hubschrauber ist wohl meist billiger als die Seilbahn zu benutzen. Der Hubschrauber wird minutenweise bezahlt und braucht nur zehn Minuten hier hoch. Diana wohnte lange in Düsseldorf. Für das Foto nimmt sie unseren Wirt in den Arm. Sebastian kommt ursprünglich aus dem Pott. Jetzt wohnen die beiden aber in München. Zwei jüngere Jungs und ein Mädchen im Teenageralter haben sie motiviert hier hoch zu steigen. So kommen wir ins Gespräch. Ich bin schwer beeindruckt. Irgendwann stellt sich heraus, dass unser Auto unten in Sölden auf dem Platz steht, auf dem ab Donnerstag Dorffest ist. Sebastian bietet sich an, den Wagen um zu setzen. Die fünf steigen morgen schon nach Sölden hinab. Nach einigen Bieren und den regionalen Schnäpsen ist das geklärt. Es wird Zeit schlafen zu gehen. Wir sind schon lange die letzten Gäste. Morgen wartet ein sonniger Tag auf uns.
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