Montag, 2. September 2019

02.09.2019 Brunnenkogelhaus-Siegerlandhütte




Die Nacht war kurz. Wanderer sind alle Frühaufsteher, ob sie wollen oder nicht. Die Hütten sind sehr hellhörig und man darf den frühen Vogel auch nicht verprügeln.
Wir frühstücken um halb sieben. Das Haus leert sich schnell. Eine Bergschule (Zehn Leute, die hinter einem Bergführer her stolpern) checkt als erstes aus. Wir sind die letzten. Regen und Gewitter sind im Wetterbericht angekündigt, wir starten im Nebel und im Nieselregen. Das soll auch den ganzen Tag so bleiben. Schlimmeres bleibt uns erspart.

Unterhalb des Brunnenkogelhauses.

Meine schicke rote Regenschutzhülle.





















Die Kühe sehen zwar niedlich aus, trampeln aber auch schon mal Leute nieder. Besonders wenn sie Kälber haben. Das ist also quasi fast als würden wir zwischen Löwen und Tigern durchgehen.





An Wasser herrscht kein Mangel. Nur auf der letzten Hütte mussten sie Wasser sparen. Dort hat wohl ein Blitz die Leitung getroffen. Das hieß für uns, keine Dusche.



Maximal 200 kg oder zwei Personen dürfen mit dem Lift fahren... Verlockendes Angebot. Aber das ist nicht unsere Richtung.



Schnee gibt’s auch noch.



Die Siegerlandhütte.
Erstmal eine Kleinigkeit zur Stärkung.



Danach gab es auch eine heißeDusche. 

Carsten meint das Bett ist lang genug.

Da bin ich ja froh.

Die Siegerlandhütte ist heute nur mäßig besucht. Ich quatsche ein bisschen mit einer Frau, die im nächsten Jahr nach Nepal möchte. Sie will auch den Annapurna Trail laufen. Ich erzähle ein bisschen, aber irgendwie sind sie und ihr Begleiter nicht so gesellig. Carsten will auch früh schlafen. Was solls, gehen wir halt schlafen.


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