Mittwoch, 4. September 2019

04.09.2019 Hildesheimer Hütte-Sölden

Wir entscheiden uns kurzfristig anstatt zur Hochstubai Hütte zurück nach Sölden abzusteigen. Der Weg ist auch sehr schön und wir ersparen uns morgen Schnee und Regen. Das Wetter soll jetzt umschlagen. Mit Schneefall ab 2000 Meter.


Das Gipfelkreuz kurz über der Hildesheimer.



Sebastian mit seiner Ältesten, die beiden sind einen Klettersteig hier hoch gegangen.









Es ergibt sich irgendwann, dass wir den Rest des Weges mit Sebastian, Diana und den Kindern gemeinsam gehen. Der Jüngste, mit 6 1/2 Jahren muss ein bisschen kämpfen, aber auch er schafft die 1500 Höhenmeter.




Da hat sich jemand eine hübsche kleine Jagdhütte hin gesetzt.





Löwen und Tiger.





Waale nennen sie die Konstruktionen rechts. Damit wird das Wasser für die Landwirtschaft an andere Orte gebracht.



In Sölden angekommen wird erstmal schnell das Auto umgesetzt...

Wir trinken noch ein Abschiedsradler. Naja ich, Carsten muss noch fahren. Vielleicht sieht man sich mal wieder.
Jetzt geht’s wieder drei Stündchen Richtung Norden, meine Schwester mit Familie besuchen. Wenn man schon in der Gegend ist. Ich freue mich!
Der Urlaub ist vorbei. Morgen gehts nach Hause zu meinen Damen. Die haben leider nicht alle in den Rucksack gepasst. Jetzt freue ich mich sie bald wieder zu sehen.





Dienstag, 3. September 2019

03.09.2019 Siegerlandhütte- Hildesheimerhütte

Die Nacht war ganz okay. Wir sind früh schlafen gegangen. 
Das Wetter ist heute einfach toll. Wir starten bei 4Grad plus im Schatten. Bald kommen wir aber in die Sonne. 

Im Hintergrund sieht man die Siegerlandhütte.








Carsten meint er hat kein Handtuch dabei. Deswegen will er nicht schwimmen.




Ich will ihn nicht als Weichei dastehen lassen.




Das Wetter ist heute richtig genial. Nach dem nassen Tag gestern tut das schon gut.





Das ist am Gamsplatzl. Da sind wir kurz über 3000m.



Es geht hier echt steil hoch. Das letzte Viertel zur Hildesheimer Hütte. Zwischendurch laufen wir auf allen Vieren hinauf. Nicht weil man das muss, sondern einfach weil man ordentlich Schiss kriegt.




Kann man auf Fotos gar nicht so darstellen.

Die Hildesheimer Hütte in Sicht. Inklusive Winterraum und Materialseilbahn.




Das erste oder zweite Bier und eine leckere Suppe. 


Das da drin sind plattgedrückte Semmelknödel mit Käse drin. Angebraten sind sie wohl auch. Und lecker!



Wir lassen den Nachmittag in der Sonne ausklingen.



Die Wirtin wartet auf ihren Gatten. Der kommt mit der Materialseilbahn.




200kg oder 2 Personen. Das andere Ende des Seils haben wir gestern gesehen.

Er bringt Bier und frischen Salat für das Abendessen.



Carsten bekommt per WhatsApp dieses Bild von seinem Arbeitskollegen. Der steht in Sölden vor Carstens Auto. Die Welt ist ein Dorf. Wir sind ein bisschen froh das die Karre da noch steht. Eigentlich darf man da nur tagsüber parken.


Das Abendessen verbringen wir mit einem Typen, der tatsächlich die im Reiseführer angepriesenen Touren ausführt. Also der hat heute morgen, irgendeinen Berg der hier so in der Gegend rum steht, bestiegen und anschließend unsere Tour gemacht. Streber sagte man früher dazu. Zum Glück geht der früh schlafen. Warten ja jede Menge Hügel auf ihn.
Danach trinken wir mit Sebastian und Diana. Die einzigen, die hier mit Kindern aufgeschlagen sind.


Der Hüttenwirt stößt auch dazu. Ein lustiger Typ. Er erzählt uns ein wenig darüber wie diese Hütte bewirtschaftet wird. Anlieferung per Hubschrauber ist wohl meist billiger als die Seilbahn zu benutzen. Der Hubschrauber wird minutenweise bezahlt und braucht nur zehn Minuten hier hoch. Diana wohnte lange in Düsseldorf. Für das Foto nimmt sie unseren Wirt in den Arm. Sebastian kommt ursprünglich aus dem Pott. Jetzt wohnen die beiden aber in München. Zwei jüngere Jungs und ein Mädchen im Teenageralter haben sie motiviert hier hoch zu steigen. So kommen wir ins Gespräch. Ich bin schwer beeindruckt. Irgendwann stellt sich heraus, dass unser Auto unten in Sölden auf dem Platz steht, auf dem ab Donnerstag Dorffest ist. Sebastian bietet sich an, den Wagen um zu setzen. Die fünf steigen morgen schon nach Sölden hinab. Nach einigen Bieren und den regionalen Schnäpsen ist das geklärt. Es wird Zeit schlafen zu gehen. Wir sind schon lange die letzten Gäste. Morgen wartet ein sonniger Tag auf uns.





Montag, 2. September 2019

02.09.2019 Brunnenkogelhaus-Siegerlandhütte




Die Nacht war kurz. Wanderer sind alle Frühaufsteher, ob sie wollen oder nicht. Die Hütten sind sehr hellhörig und man darf den frühen Vogel auch nicht verprügeln.
Wir frühstücken um halb sieben. Das Haus leert sich schnell. Eine Bergschule (Zehn Leute, die hinter einem Bergführer her stolpern) checkt als erstes aus. Wir sind die letzten. Regen und Gewitter sind im Wetterbericht angekündigt, wir starten im Nebel und im Nieselregen. Das soll auch den ganzen Tag so bleiben. Schlimmeres bleibt uns erspart.

Unterhalb des Brunnenkogelhauses.

Meine schicke rote Regenschutzhülle.





















Die Kühe sehen zwar niedlich aus, trampeln aber auch schon mal Leute nieder. Besonders wenn sie Kälber haben. Das ist also quasi fast als würden wir zwischen Löwen und Tigern durchgehen.





An Wasser herrscht kein Mangel. Nur auf der letzten Hütte mussten sie Wasser sparen. Dort hat wohl ein Blitz die Leitung getroffen. Das hieß für uns, keine Dusche.



Maximal 200 kg oder zwei Personen dürfen mit dem Lift fahren... Verlockendes Angebot. Aber das ist nicht unsere Richtung.



Schnee gibt’s auch noch.



Die Siegerlandhütte.
Erstmal eine Kleinigkeit zur Stärkung.



Danach gab es auch eine heißeDusche. 

Carsten meint das Bett ist lang genug.

Da bin ich ja froh.

Die Siegerlandhütte ist heute nur mäßig besucht. Ich quatsche ein bisschen mit einer Frau, die im nächsten Jahr nach Nepal möchte. Sie will auch den Annapurna Trail laufen. Ich erzähle ein bisschen, aber irgendwie sind sie und ihr Begleiter nicht so gesellig. Carsten will auch früh schlafen. Was solls, gehen wir halt schlafen.